31.10.2017

8 Ausflugstipps für starke Nerven!


TRAVEL
Text — Redaktion



Österreich hat mehr zu bieten als den Stephansdom, Schönbrunn und die Sachertorte. Mit diesen Ausflugtipps entdeckst du die spannenden, bizarren und düsteren Seiten des Landes.

Ab in Wiens Unterwelt

In verborgenen Tiefen schlummern Keller, Gewölbe, versteckte Gänge und Bunker, die nur darauf warten erkundet zu werden. Unerschrockene können sich mit Taschenlampen bewaffnet einen Weg durch die verborgenen Kellerlabyrinthe der Hauptstadt bahnen und dabei eine gänzlich andere Seite der Stadt kennenlernen. Mehr dazu hier.

WO: 1080 Wien, Laudongasse 20

ANFAHRT: Vom Wiener Hauptbahnhof bringt dich der Bus 13A ohne Umwege zum Startpunkt der Erkundungstour.



(c) Marina Mariya iStock

Schaurig schöne Schädelknochen

Hallstatt... der idyllische Ort im Salzkammergut ist weltbekannt. Dass es dort auch etwas Gruseliges gibt, wagt man anfangs noch zu bezweifeln. Doch im Hallstätter Beinhaus können wohl die wenigsten ein Schaudern unterdrücken. Umgeben von unzähligen Knochen und Totenköpfen, die liebevoll aufgestapelt und teilweise sogar bemalt sind, beschleicht einen das seltsame Gefühl, dass man nicht alleine ist.

WO: 4830 Hallstatt, Kirchenweg 40

ANFAHRT: Von Linz erreichst du Hallstatt zum Beispiel mit dem REX 4422 ohne Umwege in nur 2:03h. Anschließend geht’s mit der Fähre über den Hallstätter See bis ins Zentrum von Hallstatt.

 

Austria and death. What a relationship. Today in #hallstatt i went to see the famous charnel or bonehouse (about which christoph ransmayr wrote a beautiful text). In order to save space in the narrow village, bodies were dug out after 15 years of eternal peace. Only their skulls were taken and bleached by sunlight for weeks and then beautifully painted and named and dated. In the small charnel, the skulls of families are placed next to each other. Painted roses symbolise love. Skulls were also painted with ivy and laurel or job descriptions. The latest skull was added in 1995 and has a golden tooth (it is one of the two painted with a snake on. The classic symbol of sin.) Being buried in the charnel has become a rarity these days. And yet it is testimony to a peculiar piece of culture in this country. Unique, we were told, in the whole world. It was a rainy day. Drops were falling into the lake. And into eternity. / / / / / #hallstatt #charnel #bones #skull #art #culture #austria #upperaustria #beinhaus #anthropology #österreich #visitaustria #death #dead #art #religion #christianity #peace

Ein Beitrag geteilt von Dominic Bergman (@dominic_bergman) am

Der Narrenturm – Faszination und Ekel

Ehemals Anstalt für psychisch kranke Menschen, heute ein pathologisch-anatomisches Museum, in dem man mehr als 50.000 Exponate kranker oder entstellter menschlicher Körperteile und Organe besichtigen kann. Gleich vorweg: Eingelegte Körper,  Missbildungen und verkrümmte Skelette sind nichts für schwache Nerven. Zu den einzelnen Ausstellungsstücken gibt es oft haarsträubende Geschichten, die unter die Haut gehen und die man nur schwer wieder aus dem Gedächtnis verdrängen kann. Mehr Infos zum Narrenturm findest du hier.

WO: 1090 Wien, Spitalgasse 2

ANFAHRT: Den Narrenturm erreichst du vom Bahnhof Meidling aus am besten mit den Öffis. Die Linie U6 bringt dich bis zur Alser Straße, anschließend geht’s mit der Straßenbahnlinie 43 bis zur Langen Gasse. Von dort sind es dann nur mehr wenige Minuten zu Fuß ans Ziel.

Geister? Die gibt es nicht…

Nach einem nächtlichen Streifzug durch die Grabreihen eines Friedhofs mit den Vienna Ghosthunters änderst du deine Meinung vielleicht. Bei der Schnuppertour erkundest du mit Diktiergerät und Kamera bewaffnet mysteriöse Orte und versuchst, Kontakt mit Geistern aufzunehmen. Gemeinsam mit den Ghosthunters führst du paranormale Experimente durch und möglicherweise stellst du im Anschluss an die Tour sogar fest: Geister gibt es doch!

Hier kannst du dich für die nächste Schnuppertour anmelden.



(c) John North iStock

 

Nachtspaziergang auf Burg Liechtenstein

Nur eine knappe Stunde von Wien entfernt befindet sich die Burg Liechtenstein. Wenn die Dämmerung hereinbricht und die Burg im mystischen Licht erscheint, beginnt die Nachtführung durch die Gemäuer der Burg. Im Schein der Laternen kannst du die dunklen Gänge und Kammern der Burg besichtigen und lernst die düsteren Seiten der am Tag so idyllisch wirkenden Burg kennen.

WO: 2344 Maria Enzersdorf, Am Hausberg 2

ANFAHRT: Die Burg Liechtenstein erreichst du von Wien Hauptbahnhof in einer knappen Stunde Fahrzeit. Die Schnellbahnlinie 2 bringt dich bis Mödling, anschließend geht es weiter mit der Buslinie 262.

 

#burgliechtenstein #nightrun

Ein Beitrag geteilt von DJ_Crum (@crum_o_phone) am

Gänsehaut im Foltermuseum

Ein spannendes und gleichermaßen gruseliges Museum ist das Foltermuseum in Wien. Unter den ausgestellten Folterinstrumenten befinden sich Schädelzertrümmerer und Enthauptungswerkzeuge, die den ehemaligen Schutzbunker aus dem 2. Weltkrieg wie ein Gruselkabinett wirken lassen. Die  Vergangenheit grausamer Foltermethoden wird einem hier lebhaft vor Augen geführt und jagt einem kalte Schauer über den Rücken.

WO: 1060 Wien, Fritz-Grünbaum-Platz 1

ANFAHRT: Vom Wiener Hauptbahnhof bringt dich die Buslinie 13A in nur 20 Minuten direkt bis zum Foltermuseum.

 

At the torture museum with friend's

Ein von @avocado._.alpaca geteilter Beitrag am

Zwischen Mumien und Knochenstapeln

Nirgendwo ist man dem Tod und den Toten so nahe wie in der Michaelergruft. Man muss also keineswegs  nach Ägypten fahren um echte Mumien zu sehen – ein City-Trip nach Wien reicht völlig. Umgeben von Mumien und Knochen, die sich teilweise bis unter die Decke stapeln, lässt sich ein Schaudern kaum unterdrücken.

WO: 1010 Wien, Habsburgergasse 12

ANFAHRT: Vom Wiener Hauptbahnhof kommst du mit der Linie U1 ohne Umsteigen bis zum Stephansplatz. Bis zur Michaelergruft sind es anschließend nur mehr wenige Minuten zu Fuß.

 

Michaelergruft

Ein Beitrag geteilt von Nadine (@kipfii) am

Gruselwandern in Salzburg

Wenn die Nacht hereinbricht zeigt sich die Stadt Salzburg von ihrer düsteren Seite. Bei einem Spaziergang durch die finsteren Gassen entdeckt man die dunkle Geschichte der idyllischen Stadt. Vorbei an ehemaligen Folterkammern und Hinrichtungsplätzen erfährt man Schauergeschichten über Hexenverbrennungen, Orgien mit dem Teufel und Geister wie die weiße Frau, die noch heute ihr Unwesen treiben. Mehr Infos gibt’s hier.

WO: 5020 Salzburg, Ignaz Harrer Straße 21/7/15

ANFAHRT: Von Innsbruck erreichst du Salzburg mit dem Railjet nach nur 1:46h. Von Linz beträgt die Anreise mit dem Railjet sogar nur 1:04h.

 

Hast du schon kalte Füße bekommen? Oder hast du immer noch Lust auf einen schaurig schönen Ausflug? Wenn ja, dann packe deine Koffer und statte Österreichs morbiden Orten schnellstmöglich einen Besuch ab!

Alle weiteren Infos zur Anreise findest du auf oebb.at. Worauf wartest du noch?

 
 
 
 
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