02.12.2017

7 Gründe für eine Sitzplatzreservierung zu Weihnachten


TRAVEL
Text — Jasmin Kreulitsch



Wer volle Autobahnen an den Weihnachtstagen vermeiden will, nimmt oft die Bahn, um zu seinen Lieben zu reisen. Auch wenn in dem einen oder anderen Zug sicher viel los sein wird, gibt’s einen einfachen Trick, Stress und Hektik zu vermeiden: 7 Gründe, warum sich gerade jetzt eine Sitzplatzreservierung lohnt – damit Sie zu Weihnachten wirklich „railaxed“ bei Ihrer Familie ankommen.

1. Weil die Züge voll sind

Zwei beliebte Weihnachts-Popsongs sind „Last Christmas“ von Wham und „Driving home for Christmas“ von Chris Rea. Fahren Sie in den Weihnachtstagen mit dem Zug zu Ihrer Familie, muss Ihnen klar sein: Sie sind nicht alleine mit dieser Idee. Die ÖBB bieten zwar auch heuer wieder viele zusätzliche Sitzplätze an den Weihnachtsfeiertagen an, diesem Zusatzangebot sind aber natürliche Grenzen gesetzt. Kein Zug darf länger sein als der kürzeste Bahnsteig, an dem er hält, da die Fahrgäste sonst nicht aussteigen können. Zwischen den Bahnhöfen müssen die Züge Mindestabstände einhalten, es können nicht beliebig viele Züge geführt werden. Damit Ihr Weihnachten also nicht „Last Christmas“ wird, wenn bei Ihnen „Driving Home for Christmas“ auf dem Programm steht, ist die Lösung einfach: Reservieren Sie rechtzeitig einen Sitzplatz. Übrigens: Züge, die bereits jetzt stark gebucht sind, sind in der ÖBB-Fahrplanauskunft SCOTTY mit einem eigenen Hinweis versehen. 

2. Weil Sie sich Stress ersparen

Wer schon einmal eine lange Zugfahrt gemacht hat, bei der er keinen Sitzplatz gefunden hat, der weiß: Das nervt. Aus vier Stunden werden gefühlt vier Wochen.  Man versucht, auf seinem Koffer zu sitzen, muss aber ständig aufstehen, wenn jemand vorbei will. Grundsätzlich steht man immer und jedem im Weg. Bleibt die Frage: Wollen Sie Ihren Weihnachtsurlaub wirklich so unentspannt beginnen? Eben.

3. Weil der Urlaub sonst falsch anfängt

Eine Reise beginnt nicht mit der Ankunft am Urlaubsort, sondern mit dem Start der Reise – und das ist in vielen Fällen ein Waggon der ÖBB. Ein Urlaub soll entspannend sein und der Erholung dienen, doch wenn man stundenlang in einem engen Gang stehen muss, ist genau das Gegenteil der Fall. Investieren Sie daher in Ihren Urlaub und gönnen Sie sich eine relaxte Anreise und einen guten Start in Ihre weihnachtliche Auszeit vom Alltag.

4. Weil Geiz in diesem Fall nicht geil ist

Laut einer Studie des Statistik-Portals „Statistika“ planen die Österreicher zu Weihnachten durchschnittliche Ausgaben für Weihnachtsgeschenke in Höhe von 395 Euro. Das ist eine stolze Summe. Dem gegenüber stehen z.B. 3 Euro für eine Online-Sitzplatzreservierung. Wenn man nur auf ein kleineres Geschenk im Wert von 12 Euro verzichtet, kann man für eine vierköpfige Familie Plätze reservieren und so entspannt reisen. Geiz lohnt sich hier also wirklich nicht.

5. Weil Sie das Streit-Level niedriger halten

Zu welchem Zeitpunkt des Jahres wird am häufigsten in Familien gestritten? Genau, zu Weihnachten! Laut einer Weihnachtstrend-Studie der „CreditPlus Bank AG“ fliegen sogar bei 41 Prozent der Menschen zu Weihnachten die Fetzen. Sie werden das kennen: Die Erwartungen sind hoch, die Nerven wegen der vielen Erledigungen angespannt – da blafft man sich häufiger an als sonst. Wer dann zudem eine stressige Anreise in einem überfüllten Zug hat, dem brennen die Sicherungen vielleicht noch früher durch.

6. Weil Sie nicht alleine sind

Die meisten Menschen, die in den Weihnachtstagen mit dem Zug reisen, sind Familien, die zu ihren Lieben in die Heimat fahren – und das bedeutet: Es sind auch viele Kinder in der Bahn. Wenn Sie alleine reisen, tragen Sie nur die Verantwortung für sich und können entscheiden, dass es Ihnen nichts ausmacht, am Gang zu stehen. Aber mit Kindern sieht das anders aus: Wollen Sie den Kleinen wirklich zumuten, in einem hektischen Zug keinen Sitzplatz zu haben? Sie werden sich nicht nur langweilen, sie werden auch unleidig und laut. Wollen Sie das? Eben.

7. Weil Weihnachten das Fest der Liebe ist

Ganz abgesehen davon, dass man mit einer Sitzplatzreservierung entspannter reist und den Stressfaktor geringer hält, gibt es eine Sache, die man sich zudem bewusst machen sollte: Weihnachten ist das Fest der Liebe; nicht nur in der Familie, sondern auch seinen Mitmenschen gegenüber. Da geht es um Rücksicht auf andere genauso wie um Freundlichkeit, die man gegenüber Fremden an den Tag legt, zu Weihnachten vielleicht sogar mehr als sonst. Warum also im Zug mit anderen Mitreisenden um einen freien Platz streiten oder mit dem Zugbegleiter diskutieren? Deshalb: Reservieren Sie einen Sitzplatz. Reisen Sie entspannt. Bleiben Sie freundlich. In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten und eine gute Heimreise!

(c)ÖBB/Harald Eisenberger

 
 
 
 

Jasmin Kreulitsch
Freie Autorin. Blattmacherin. Kolumnistin. Reisejournalistin. In Klagenfurt aufgewachsen, in Wien studiert, in Berlin ausgebildet. Zählt konsequent die Tage von einer Reise zur nächsten und hat ihren Koffer immer bereit, um darüber zu schreiben, warum es sich lohnt, die Welt zu entdecken.
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